Heute Grün wählen – später schwarz ärgern

Seit Sankt Annalena Baerbock zur Grünen Kanzler-Kandidatin ausgerufen ist, können sich die „großen“ Medien gar nicht mehr einkriegen vor lauter Begeisterung. Auch Führungskräfte der deutschen Wirtschaft spenden den Grünen nicht nur Applaus, sondern Geld – in Baden-Württemberg sogar Rüstungskonzerne.

Man wittert wohl Bomben-Geschäfte, nachdem sich Frau Baerbock für mehr „robuste Militäreinsätze“ stark machen will. Offenbar erwartet auch kaum jemand in den Führungsetagen, dass die Grünen für mehr soziale Gerechtigkeit sorgen, etwas Umverteilung von oben nach unten durchsetzen oder Konzerne mit harten umwelt-politischen Auflagen belästigen könnten.

Warum auch? Grüne Umwelt- und Klimapolitik setzt nicht bei der Produktion an, sondern läuft daraus hinaus, viele Produkte sowie die Mobilität so zu verteuern, dass sie sich in Zukunft nur noch eine Minderheit leisten kann. In Berlin z.B. will die grüne Verkehrs-Senatorin die S-Bahn privatisieren. Warum nicht, die grünen Wähler/innen wohnen ja nicht in den Randbezirken, sondern in der hippen Innenstadt. Da soll auf den Straßen Platz geschaffen werden durch eine Citymaut. Wer sich diese Maut leisten kann, hat in Zukunft freie Fahrt in der Innenstadt. Na wer wohl?!

Foto: tagesspiegel vom 20.12.2020
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