Stichwahl: Keine leichte Entscheidung

Fusballer mögen kein „Schwarz-Grün“!
Ausnahme: Preußen Münster (3. Liga).

Foto: Preußen Münster

Seit Monaten wogt der Wahlkampf der OB-Kandidaten in Wuppertal. Nun steht es Mucke gegen Schneidewind. Es wird wohl kein „high noon“ werden, aber wie soll man sich entscheiden? Kann man sich da überhaupt entscheiden?

Herausforderer Schneidewind (CDU-Grüne) wollte sich mit Themen wie soziale Gerechtigkeit, wachsende Kinderarmut, sozialer Wohnungsbau profilieren. Als Leiter des Wuppertal-Instituts hätte man von ihm auch konkrete Konzepte erwartet, wie Wuppertal klimaneutral werden kann, Mobilität umweltfreundlich gestaltet und der Autoverkehr reduziert werden kann und Grünflächen reaktiviert oder zumindest erhalten werden.

Immer wieder Fehlanzeige: Keine konkreten Konzepte, nur Ablehnung anderer Vorschläge wie Erweiterung der autofreien Zonen in den Innenstädten, Umweltspur, Bürgerticket, Ausstieg aus unserem Kohlekraftwerk.

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Titelverteidiger Mucke (SPD) ist leider auch nicht mit konkreten Vorschlägen zu wichtigen sozialen und umweltpolitischen Zukunftsfragen aufgefallen, da wären:

  • Zustimmung zu Forderungen von „Fridays for Future“,
  • Ausstieg aus dem Kohlekraftwerk Wilhelmshafen,
  • Absage an unnötig teure Großprojekte wie die BuGa,
  • Erhalt des Osterholzes und anderer Grünflächen,
  • Förderung umweltfreundlicher Mobilität, durch ein Bürgerticket,
  • statt Grünflächen für teure Eigenheimsiedlungen, Stärkung des sozialen Wohnungsbaus u.a.m.

Statt dessen müssen wir eine lange Liste trauriger Ereignisse auf Muckes Konto buchen:

  • Die erneuten Baumängel am Döppersberg von 6-7 Mio € hat er mit zu verantworten.
  • Mit der rechtswidrigen Entlassung der Tanztheater-Intendantin und eines Dezernenten, der seine Kontrollaufgaben ernst nahm, hat er der Stadt Schäden in Millionenhöhe aufgebürdet.
  • Gegen den Anstieg der Kinderarmut und den Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit um 35% hat er nichts unternommen.
  • Prestigeprojekte wie die teure Bundesgartenschau will er dagegen finanzieren.
  • Seine Position zum Osterholz, zur Bebauung der „Kleinen Höhe“ und zur Umweltspur lassen Rücksicht auf Umweltbelange vermissen.
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