„Mietendeckel“ auch für Wuppertal?

In Berlin wird ein „Mietendeckel“ von € 8,- pro Quadratmeter gefordert. Das könnte ein Vorbild für NRW sein. Nach dem aktuellen Vorschlag im Kampf gegen steigende Mieten in Berlin fordert Sahra Wagenknecht, Fraktionschefin der Linken im Bundestag, einen Mietendeckel auf Bundesebene. Gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung sagte sie: „Statt ihre wirkungslose Mietpreisbremse zu verlängern, sollte sich die Bundesregierung am Entwurf des Berliner Mietendeckels ein Beispiel nehmen.“

Frau Wagenknecht nannte es „unerträglich, dass die Große Koalition seit Jahren zuschaut, wie große Immobilienfonds die Mieten nach oben treiben, um ihren Anlegern Traumrenditen zu bieten, während Familien mit normalen Einkommen aus den Innenbezirken großer Städte vertrieben werden“. Wohnen sei ein Menschenrecht und kein Spekulationsobjekt. Deshalb müsse dieser soziale Sprengsatz auch bundesweit durch einen Mietendeckel und ein öffentliches Wohnungsbauprogramm gestoppt werden.

Der Vorschlag für einen Mietendeckel in Berlin stammt von Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke). Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, hat dazu ein Eckpunkt-Papier vorgelegt. Demnach sollen Wohnungen je nach Alter und Ausstattung künftig nicht mehr als 7,97 Euro Kaltmiete je Quadratmeter kosten.

Wäre für Wuppertal die Einführung eines Miet-Stopps interessant?

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