„Blinkt“ OB-Kandidat Schneidewind rechts?

Die VVN Wuppertal fordert den grünen CDU-Kandidaten zur Distanzierung auf. Immerhin konnte die neue schwarz-grüne Koalition im Wuppertaler Stadtrat bereits zweimal eine Abstimmungsmehrheit nur mit Stimmen der rechten Partei „Pro Wuppertal“ gewinnen. Die „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes“ schreibt in ihrer Pressemitteilung (veröffentlicht am 01.07.2020 bei njuuz.de):

„Jetzt hat Oberbürgermeisterkandidat Uwe Schneidewind einen Aufsatz in einer Publikation der rechten „Ludwig-Erhardt-Stiftung“ veröffentlicht, die von Roland Tichy geleitet wird. Er ist der bekannteste rechte Journalist in Deutschland, Herausgeber von „Tichys Einblick“.

Seine berüchtigste Position ist sein Verständnis für die Demonstrierenden bei PEGIDA. Anfang 2017 musste er als Herausgeber von Xing News zurücktreten, weil er einen Artikel eines Gastautors mit dem Titel: „Warum Sie mit psychopathologisch gestörten grün-linken Gutmenschen nicht diskutieren sollten“ zur Veröffentlichung freigeben hatte. Trotzdem konnte er wenige Tage später beim Neujahrsempfang der IHK Wuppertal-Solingen-Remscheid 2017 unwidersprochen als Hauptredner vor den Eliten des Bergischen Landes auftreten. 2018 hat Friedrich Merz den Preis der Stiftung abgelehnt, weil er „nicht mit Tichy auf einer Bühne stehen will“. …

Die VVN-BdA Wuppertal appelliert an Herrn Schneidewind, den gemeinsamen Oberbürgermeisterkandidaten von CDU und Grünen:

Beziehen Sie unmissverständlich Position gegen die rechten Ansichten Herrn Tichys!
Ziehen Sie ihren Beitrag zurück; lassen Sie die weitere Veröffentlichung durch die „Ludwig-Erhardt-Stiftung“ sperren.
Machen Sie auf diesem Weg deutlich, dass Sie die Kontakte zu den Rechten abbrechen!
hier der Originalbeitrag bei njuuz.de

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