Superreiche zur Kasse bitten!

Die ökonomische Ungleichheit nimmt drastisch zu. Die 2.153 Milliardäre der Welt besaßen 2019 mehr als 4,6 Milliarden Menschen! Beim Wirtschaftsforum in Davos treffen sich diese Woche die Wirtschaftsgrößen der Welt. Es ist absehbar: Nach dem Gipfel bleibt alles wie es ist. Die Ungleichheit wächst weiter, wenn wir nicht anfangen, Steueroasen für Großkonzerne auszutrocknen und die Superreichen gerecht zu besteuern.

Die größten 100 Konzerne der Welt produzieren zwei Drittel aller industriellen Emissionen. Sie sind für den Klimawandel, die Zerstörung der Umwelt und extreme Ungleichheit verantwortlich. Zehn Prozent der reichsten Deutschen besitzen über die Hälfte des Vermögens in Deutschland. Statt die hohen Gewinne in ökologische Investitionen zu stecken, häuften sie private Vermögen an.

Eine gerechte Klimapolitik nimmt die Reichen in die Pflicht statt mit erhobenen Zeigefinger die sozial Schwachen zu belehren! Wir brauchen gerechte Steuern für Millionäre und Milliardäre: Eine Vermögenssteuer gegen die Klimakrise – die „Vermökosteuer“! Mit ihr können wir in die Zukunft investieren – hunderttausende grüne Jobs schaffen. Chancen und eine Zukunft für uns und für die nächsten Generationen.

Es hätte auch ein großer Coup werden können – Die politische Trendwende, Antworten auf die Klimakrise, ein tiefgreifendes Maßnahmenpaket, dass bei den Hauptverursachern ansetzt, Deutschland in den kommenden Jahrzehnten zum umweltpolitischen Vorreiter in Europa und der Welt macht, den jüngeren Generationen eine Chance auf einen lebenswerten Planeten gibt. Es wäre zu wünschen gewesen, denn die Zeit rennt. Mit jedem Jahr des ‘weiter so’ wird die Zukunft düsterer, der Klimawandel unumkehrbarer. Hätten wir bloß eine Regierung mit Rückgrat und dem Mut, sich mit den wirklichen Klimasündern anzulegen.

Das Klimapaket der Bundesregierung schadet mehr, als es bringt.

 

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