Warme Wohnung statt sozialer Kälte

Die Klimakonferenz in Glasgow geht zu Ende. Dem Kampf gegen den Klimawandel wird das wohl so wenig bringen wie die ganzen Gipfeltreffen zuvor. Wer die Zerstörung von Umwelt und Natur verhindern will, muss auch über Wirtschaftsordnung reden: Gemeinwohl statt Profit-Wirtschaft.

Dass Smartphones und andere Geräte nach wenigen Jahren kaputt gehen, um neuen Absatz zu bringen und immer mehr Güter um den halben Globus transportiert werden, ist alles andere als nachhaltig. Wer den CO2-Ausstoß reduzieren will, muss klimafreundliche Alternativen attraktiv und bezahlbar machen. Belastungen für Familien mit kleinerem Geldbeutel darf es nicht geben. Die wissen schon heute oft nicht, wie die steigenden Preise für Heizöl, Sprit, Strom und Lebensmittel bezahlen.

Tja, die tolle „Ampel“ ist nicht drauf gekommen. Erst der Antrag der Linksfraktion im Bundestag bringt es auf den Punkt: „Warme Wohnung statt sozialer Kälte!“ DIE LINKEN wollen einmal 200 Euro für alle armen Haushalte. Außerdem sollen Strom- und Gassperren verboten werden und die steigende CO2-Preise bei Heizkosten sollen die Vermieter selbst bezahlen.

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